Rezensionen

12.8.2010 - Vier neue Rezensionen diese Woche - und alle wundervoll! Ich danke sehr!!! Sonne1

"Vielleserin" schreibt in ihrer Rezi:
"Lea Korte ist wie Kino im Kopf, ihre Bücher werden zu einem Film des Geistes.
Da bleibt mir als Leserin nur folgende Frage: Wann erscheint das nächste Buch und worum geht es? "
Kein Wunder, dass ich strahle, oder? ;-)

Jaris Buechergebrabbel meint zu "Die Nonne mit dem Schwert": Denn starke und mutige Frauenpersönlichkeiten sind eindeutig Lea Kortes Stärke und ich bin schon sehr auf ihre nächsten Romane gespannt, die ich ganz bestimmt auch lesen werde!

Read and be yourself sagt zu "Die Maurin": Der zweite Roman von Lea Korte hat mich noch mehr mitgerissen als „Die Nonne mit dem Schwert“. Das lag sicher auch daran, dass Frau Korte bei ihrem zweiten Band einfach noch mehr Liebe zu ihrem Land empfunden hat, und auch mehr Freiheiten, weil ihre Hauptperson weniger als eine historische Persönlichkeit gebunden war. Ich freue mich sehr auf weiter Bände von Frau Korte, ob sie nun Geschichte aufarbeitet oder frei schreibt!

Und die Buecherelfe schreibt: "Die Geschichte um Zahra und ihre Familie lädt zum Leben ein und ist ein echter Pageturner. Lea Korte schafft es daneben dem Leser die spanische Geschichte und die Kultur des Islam näher zu bringen. Mein Interesse an diesen Themen wurde sehr geweckt und ich werde mehr Geschichten aus dieser Zeit lesen. Bewertung

 

 

Hier folgt eine Auswahl von Rezensionen mit den entsprechenden Links - und vorab die Rezension von der Histo-Couch, einer Webseite, auf der "Die Maurin" im März 2010 Historikus des Monats war.

Das meint Histo-Couch.de: „Zauberhafte und sinnliche Spannungslektüre mit grosser Aktualität“

von Rita Del'Agnese

15. Jahrhundert: Mitten im blutrünstigen Kampf zwischen Mauren und Christen in Andalusien verliebt sich die Maurin Zahra in den kastilischen Adligen Gonzalo. Eine Liebe, die nicht sein darf. Denn die aus wohlhabendem Hause stammende Zahra soll nach dem Wunsch ihres Vaters mit einem angesehenen, maurischen Geschäftsmann vermählt werden. Die mutige Zahra, die Aischa, der Hauptfrau des Emirs, dient, überschreitet immer mal wieder Grenzen, um ihren Weg zu gehen. Dabei gerät sie nicht nur zwischen die Fronten der beiden Religionen, sie muss auch immer von neuem ihre Unerschrockenheit unter Beweis stellen.

Nicht bloß eine Liebesgeschichte

Leider verleitet der Klappentext zur Annahme, dass es sich hier um eine „gewöhnliche“ Liebesgeschichte handelt. Doch ist Die Maurin weit mehr als das: es ist ein Buch voller Zauber und Sinnlichkeit und ebenso ein Spiegel von Verzweiflung und Hass. Wenn auch nicht von den hervorragend eingeflochtenen geschichtlichen Geschehnissen her, so könnte Die Maurin doch ein Buch über aktuelles Geschehen sein. Denn nebst dem Verlauf der historisch belegten Ereignisse ist es vor allem die Unüberbrückbarkeit des Grabens zwischen den Religionen, die im Zentrum steht. Hier nimmt Autorin Lea Korte kein Blatt vor den Mund: Sie zeigt schonungslos den Fanatismus beider Seiten, also des Islams wie auch des Christentums auf und nimmt für keine der beiden Parteien Stellung. So stehen sich Mauren und Christen in ihrer Grausamkeit und Intoleranz ebenbürtig gegenüber. Einzig der Umgang der Mauren mit den Juden zeigt auf, dass von dieser Seite her durchaus Ansätze von Akzeptanz und Toleranz vorhanden wären.

Gut gewählte Charaktere

Mit ihren Protagonisten hat Lea Korte eine starke Basis gelegt. Die Charaktere sind stimmig und überzeugend, ihre Handlungsweisen passend und ihre Einbettung in die Geschichte könnte kaum besser gelingen. Einzig bei Zahra hat die Autorin etwas dick aufgetragen, die junge Heldin wächst in einem Maß über sich hinaus, das gefährlich nahe an Unglaubwürdigkeit stößt. Dank dem soliden Gefüge des Romans und der einfühlsamen Interpretation der Ereignisse im Andalusien des 15. Jahrhunderts fängt Lea Korte dies jedoch galant wieder auf. Grundsätzlich ist es auch das Verdienst der Autorin, dass die Leserschaft die junge Zahra durchaus ins Herz schließen und mit ihr leiden kann und sich nicht innerlich von der allzu strahlenden Heldin distanziert.

Spiel mit den Tempi

Ausgezeichnet gelöst hat Lea Korte die Verschmelzung von Spannung in Information. In einer eingängigen und schnörkellosen Sprache erzählt sie meisterlich, lässt Spannung aufkommen, hält den Spannungsbogen über weite Strecken gekonnt aufrecht, bevor sie sanft in einer ruhigere – nie aber langatmige – Szene überleitet. Das Spiel mit den Tempi verleiht dem Roman eine Kraft, der man sich nur schwerlich entziehen kann. Und so ist Die Maurin letztlich einer jener Romane, die man, sind sie fertig gelesen, noch eine Weile in der Hand behält, weil man sich von der Welt, in die man durch den Roman versetzt worden ist, noch nicht wirklich trennen mag.

Die Maurin ist ein eindrücklicher und nachhaltig wirkender Roman, der als Plädoyer für mehr Toleranz gegenüber anders Gläubigen ebenso wirbt, wie dass er die Schwächen und Stärken der menschlichen Gesellschaft – unabhängig von ihrer Glaubensrichtung – aufzeigt.

 

Weitere Rezensionen zu "DIE MAURIN": 

Michael Sterzik:  Hier ein Auszug - "Fazit:

 „Die Maurin“ ist ein absolut empfehlenswerter Roman der gedanklich lange anhält. Eindrucksvoll realistisch erzählt ist „Die Maurin“ ein Plädoyer für Menschlichkeit und Toleranz gegenüber anders Gläubigen. Ein Mahnmal die Kultur, die Lebensweise eines Landes mitsamt seinen Bewohnern zu achten, versuchen zu verstehen, anstatt mit Waffengewalt anderen Völkern seinen Willen aufzuzwingen.  

Abwechslungsreich und sensibel, zugleich temperamentvoll und ehrgeizig erzählt uns Leo Korte die Vergangenheit einer Region die praktisch uns Europäern vor der Haustür liegt. Nie war die Vergangenheit der südlichen spanischen Region spannender und nachhaltiger erzählt worden. Lehrreich und historisch korrekt ein überaus imposantes Werk was aufzeigt was Menschlichkeit und Respekt ermöglichen können, aber ebenso Fanatismus und religiöse Vorurteile.

„Die Maurin“ ist ein historischer Roman der gelesen werden, denn außer Liebe und Verständnis, ist er ein Zeugnis und ein erhobener Zeigefinger für eine Epoche die in der Vergangenheit liegt, aber dennoch nicht in Vergessenheit geraten darf."

 

Eine wunderschöne Rezension verdanke ich auch mein-buecherreich. Herzlichen Dank! Sie kommt zu dem Fazit:

Die Maurin” ist (...) ein wunderbarer, historischer Roman, der eigentlich alles beinhaltet, was eine historische Geschichte benötigt: Tolle Charaktere, mit denen man mitfiebern kann; eine spannende, sehr gut recherchierte historische Handlung; Krieg, Intrigen und natürlich eine Liebesgeschichte.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und die 660 Seiten sind, leider, wie im Flug vergangen.

Jetzt gibt auch eine Videorezension zur Maurin - von Auroras kleine Bücherwelt

Ein Auszug aus einer Rezension zur "Maurin" in "Karfunkel", die ich eben zugemailt bekommen habe und über die ich mich natürlich sehr freute:

" (...) Lea Kortes Roman gibt nicht nur einen ausgezeichneten Überblick über die verwickelten politischen Verhältnisse im Andalusien des 15.ten Jahrhundert, sie zeichnet auch ein farbenreiches Bild des gesellschaftlichen Lebens. Der Krieg verändert die Menschen. Manch einer wird durch die miterlebten und erlittenen Grausamkeiten und den persönlichen Begegnungen mit den zuvor verteufelten Andersgläubigen sogar toleranter. Die Charaktere in Kortes Roman haben Tiefenschärfe und sind mit psychologischem Feingefühl gestaltet. Die Erzähltechnik ist spannend und ich kann nur jedem, der dieses Buch zur Hand nimmt empfehlen, sich an diesem Tag nichts anderes mehr vorzunehmen."

Woerterkatze kommt in seiner Rezension zu dem Schluss: Abschließend kann ich diesen historischen Roman nur empfehlen, denn es ist alles vorhanden: Historische Fakten, eingebunden in eine Liebesgeschichte, wobei letztere nicht den Hauptpunkt der Handlung ist.
Zu dem Buch gibt es auch einen Trailer auf youtube, die liebe Lea, hat mich darauf aufmerksam gemacht: Die Maurin.

Leseratteswelt schreibt: Zarah und ihre Familie sind Mauren und damit muslimisch. Die Frauen der Familie dürfen nicht unverschleiert auf die Straße und nur in Begleitung eines Mannes, ebenso werden sie (meistens) zwangsverheiratet. Kein einfaches Los für Zarah und ihre Schwestern. Doch trotzdem entwickelt sich Zarah zu einer starken, emanzipierten Frau. Sie ist mutig, tolerant und trotzdem sehr gläubig. Mit ihr begleitet man eine ganz besondere Frau, in einer von Männern dominierten Welt und hat damit eine sehr interessante Perspektive. Zahra schafft es ihren eigenen Weg zu gehen, was zu weilen sehr gefährlich für sie ist.

Der Leser lernt viel über die Geschichte Andalusiens und der Mauren, auf eine spannende atmosphärisch sehr dicht Art und Weise, denn es gibt große Konflikte zwischen Mauren und Kastiliern, Christen und Muslimen. Immer wieder stellt man sich die Frage ob für Zarah und ihre Familie alles gut ausgeht, denn die Kämpfe beider Parteien sind unerbittlich.

Nethas Schmökerkiste schreibt in seinem Fazit: Ein rundum gelungenes und interessantes Buch, welches ich 100% empfehlen kann. Ich vergebe fünf von fünf Sternen für dieses Werk.

Die Rezension von Leseratteswelt steht noch aus. Bisher schreibt sie: Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde euch auf dem Laufenden halten

Leselust hat ebenfalls ein wunderschöne Rezension geschrieben. Ihr Fazit lautet:

Einen direkteren Zugang zum 15. und frühen 16. Jahrhundert in Spanien als über „Die Maurin“ kann es kaum geben, da wird Geschichte wirklich lebendig. Besonders interessant finde ich die Einblicke in die Rolle der Frauen zur damaligen Zeit.

Trotz all des prallen Wissens, das Lea Korte in ihrem Buch vermittelt, ist „Die Maurin“ ein mitreißender Roman und kein trockenes Geschichtsbuch. Das Buch ist dick, die Seiten sind dünn, und doch war ich in wenigen Tagen durch und hätte gerne noch mehr über das Schicksal der jungen, leidenschaftlichen Maurin erfahren.

In Karin Fiedlers Rezension liest man: "Das Buch besticht durch die Handlung. Wir erfahren historische Hintergründe, eingeflochten in einem wunderbaren Plot, von allem darf es ein bisschen sein. Natürlich darf auch hier die Liebe nicht zu Kurz kommen, aber das ist nicht Haupthandlung des Buches. Bildhaft fällt mir in diesem Zusammenhang noch ein, manchmal musste ich mich zwingen die Augen wieder zu öffnen. Die Autorin Lea Korte hat das Kopfkino mehr als nur angekurbelt."

Kettenlesernet: Die Rezension von Kettenlesernet findet ihr HIER 

Der Schlusskomentar von Kettenlesernet: "Mir hat die Maurin ausnehmend gut gefallen, sie hat mein Interesse an der Geschichte der Mauren in der Reconqista geweckt und das ist für mich das, was dein Reiz eines historischen Romanes ausmacht.

Fazit: grandios spannendes Buch über eine hochinteressante Zeit der Geschichte.

Catbooks Eine Rezension, die mir ganz besonders viel Freude macht, und das nicht zuletzt wegen dieses Satzes: "Lea Korte hat es fertig gebracht mich wieder zu an die historischen Büchern ranzuführen!" Ich freue mich riesig! :-)

Buchleben: Fazit: Die Maurin von Lea Korte ist ein Historischer Roman, der nicht nur über die scheinbar unerfüllbare Liebe zweier Menschen berichtet, sondern vor allen Dingen über die Liebe zum eigenen Land und was man bereit ist dafür herzugeben. Kurzum: Mitreißende, abwechslungsreiche Unterhaltung.

Leselust: „Die Maurin“ ist eine spannende, unterhaltende, aber auch nachdenklich machende Lektüre mit liebenswerten Figuren in einer interessanten Epoche und einem atemberaubenden Setting.

Vielleserin:  eine besonders vollständige Rezension mit Hintergrundinfos.

Auszug: "Die Geschichte von Zahra und ihrer Familie, der Familie as-Sulami ist exemplarisch. Jeder anderen Familie, die real existiert hat, könnte es ähnlich gegangen sein. Ich empfehle euch dieses Buch auf jeden Fall für gemütliche Leseabende auf dem Balkon im Sommer oder unter der flauschigen Decke im Herbst."

Storysite-Susanne Henke:  Pageturner mit Hirn und Herz

historische Romane.de:  Ein fesselnder Roman über den Untergang von Al-Andalus und eine dramatische Liebesgeschichte, ein wunderbarer Schmöker zum Abtauchen und den Alltag vergessen – absolut empfehlenswert!

Duftender Doppelpunkt:  Fazit: Ein sehr interessanter historischer Rahmen trifft auf eine sehr ereignisreiche und bewegende fiktive Geschichte. Der Roman ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, zeigt keinerlei Längen und ist hervorragend recherchiert, ohne dabei je trocken zu wirken. Ein sehr lesenswertes Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Schade, dass ich es schon durch habe …

Nomas-Literaturblog:  Das Buch hängt die Messlatte für nachfolgende historische Romane sehr hoch. Hätten andere Vertreter des Genres auch nur eine annähernde Qualität, würde ich den Historischen Romanen im Allgemeinen mehr Aufmerksamkeit schenken; ich bin einfach nur begeistert. 

Romane-Mittelalter.suite101.de:  Ein historischer Roman mit facettenreichen Figuren 

herzgedanke:  Fazit: Hier wurde nicht trocken recherchiert, sondern Geschichte zum Leben erweckt. 

Legimus: Die Maurin“ ist ein wunderbarer Schmöker, den man jedem Historikfan nur ans Herz legen kann! 

Buchrezi-Center.de:  Dieses Buch verbindet Historie mit Liebesgeschichte. Trotz der Länge von 663 Seiten wird die Geschichte an keiner Stelle langweilig. Durch die lebendige Beschreibung der unterschiedlichen Lebensweisen beider Völker, und ihrer Ansichten fühlt sich der Leser beiden Völkern verbunden. Das Buch wird vervollständigt durch eine Auflistung der beteiligten Personen zu Beginn und durch eine Nachbemerkung, eine Zeittafel, Stammbäumen und einem Glossar sowie Literaturhinweisen zum Schluss des Buches. Dem Leser fehlt es somit an Nichts. Er kann sich ganz und gar in der Geschichte verlieren.

media-mania.de:  "Die Maurin" ist damit ein interessanter historischer Roman, der durch seine Sympathieträgerin Zahra den Leser in seinen Bann zieht, während bedeutende geschichtliche Ereignisse an ihm vorbeiziehen. Durch die gelungene Mischung aus Unruhen und einer Portion Herzschmerz wird der Leser von Anfang bis Ende gepackt. Wer sich also für historische Romane interessiert, wird mit Lea Kortes Werk sicherlich ein Buch erwerben, was ihm einige vergnügte Lesestunden bietet! 

Whitesences: Der emotionsreiche Weg Zahras gepaart mit den spannenden historischen Kämpfen zwischen Christen und Muslimen ergeben einen perfekten historischen Schmöker, der keineswegs trocken ist sondern durch seine Leichtigkeit und Farbenprächtigkeit glänzt. 

Booksection.de: (...) so dass „Die Maurin“ ein Stück spanischer Geschichte erzählt, das lebensecht und unterhaltend seine Leserschaft begeistern wird. 

Kerstins Bücherblog:  

Fazit: Spanische Geschichte in sehr anschaulicher Form zum Leben erweckt. Unbedingte Empfehlung an alle begeisterten Leser von historischen Romanen, die Wert auf fundierte Recherchen legen.

Lesekreis.org  

Kielfeder.ki: Einfühlsam und wunderbar authentisch erzählt von Lea Korte, geht Zahras Geschichte unter die Haut. Man erlebt Spanien in dieser Zeit mit all seinen Gegebenheiten. Die Landschaft, die Lebensumstände und vor Allem die Religionen.
Der rote Faden ist das ganze Buch erhalten und die vielen Personen vollkommen nachvollziehbar. Zu keiner Stelle der Geschichte hatte ich das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wo ich bin.
Noch dazu größtenteils historisch nachweisbar, ist das Buch auch noch ein wirklich spannender Leckerbissen für Interessierte!
Hier steckt sicher viel Herzblut der Autorin drin und das ist spürbar!
  

Roterdorn.de

Fazit: Mit „Die Maurin“ liegt ein mitreißender, schön geschriebener und gut recherchierter Roman vor, welcher auf ganzer Linie überzeugt. Wer historische Romane einer für uns heute exotischen Zeit mag und auf einen Hauch Romantik, gespickt mit geschichtlichen Fakten und einem Schuss Aktion, steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Alle anderen können sich ja positiv überraschen lassen.

Literaturschock.de

Ich freue mich jedenfalls auf die weiteren Bücher von Lea Korte.

Mokita.de 

wortakzente

Eng an historischen Fakten entlang beschreibt Lea Korte die bewegte und bewegende Geschichte der Maurin Zahra. Diese erlebt die Prachtentfaltung am maurischen Hof, leidet unter der eingeschränkten Rolle einer muslimischen Frau, setzt sich über viele Regeln hinweg und kämpft für ihr Land und ihre Familie. Dies alles wird so lebendig und spannend beschrieben, dass man die etwa 650 Seiten am liebsten in einem Rutsch verschlingen würde. Nicht nur Zahra, auch die anderen Charaktere sind so gut beschrieben, dass man sie regelrecht vor sich sieht, sie zu lieben oder hassen beginnt. Das gleiche gilt für die Umgebung: Man versteht anhand der Beschreibung der Städte und Landschaften sofort, warum Zahra ihr Land liebt, spürt andererseits auch die Kälte am kastilischen Hof.

buchgesichter.de

Fazit:
Ein historischer Roman mit allem, was dazu gehört!


Nethas Schmökerkiste

(...) Dazu kommt ein wunderbarer erzählerischer und mitreißender Schreibstil hinzu, der mich von Anfang an gefesselt hat und mir das Lesen zu einem richtigen Vergnügen gemacht hat.

Die Charaktere der Geschichte sind vielfältig und multikulturell. Diese Vielfalt ergänzt sich hervorragend und hat mir beim Lesen eine enorme Kurzweil verschafft. (...)

Flattersatz.de / radiergummi.wordpress.com

(...) was ist mir aufgefallen? Positiv auf jeden Fall, daß sich Korte vorwiegend der maurischen Sichtweise bedient, die Ereignisse aus deren Blickwinkel schildert. Dabei vermeidet sie den Fehler, die Mauren ihrerseits zu überhöhen, natürlich gibt es auch hier Verräter, Böse und Irrgleitete. Aber sie zeigt auch schon deutlich die Überlegenheit der damaligen maurischen Kultur über die der Christen, für meinen Geschmack hätte sie ruhig noch mehr Beispiele einfliessen lassen können, was „wir“ damals alles vom Islam übernommen haben an Wissen und Kenntnissen [hier mehr zu diesem Thema]. Auf der anderen Seite dagegen fängt gerade die Inquisition an, an Macht zu gewinnen, der im Buch auftretende Inquisitor Torquemada mit seinem Glaubensfanatismus ist hierfür Sinnbild. Andererseits nimmt Korte das Schicksal von Zahra auch als ein gutes Beispiel für Themen wie die untergeordnete Stellung der Frau im Islam bis hin zum Thema „Ehrenmord“. Diese sicherlich gut recherchierte historische Authentizität tut dem Roman gut, macht in interessant

Gutowsky-online.de

Ich kann jedem, der gut recherchierte, historische Romane mag, die Maurin bedenkenlos empfehlen.

 Lies-und-lausch.de:

Mit diesem Leckerbissen für alle Fans der historischen Romane begibt sich der Leser auf eine spannende Reise in die andalusische Vergangenheit.

Schreiblust.de

„Die Maurin“ ist eine spannende, unterhaltende, aber auch nachdenklich machende Lektüre mit liebenswerten Figuren in einer interessanten Epoche und einem atemberaubenden Setting.

 

Ich weiß, hier fehlen noch einige Rezensionen - und ich verspreche sie nachzutragen, sobald ich von der Lesereise zurück bin! (Dass sie noch nicht hier aufgeführt sind, ist keine Werung - sondern Zeitmangel!)

 

Auswahl an Rezensionen zu "Die Nonne mit dem Schwert"

 

Die neuste Rezension im Juli 2010 kommt von readandbeyourself. Sie schreibt unter anderem: "Die Geschichte basiert auf der Autobiographie der Catalina de Erauso, von der Autorin Lea Korte wurden jedoch einige Details hinzugefügt, die aber aus meiner Sicht wirklich sehr in die Geschichte passten.
Mit hat der Schreibstil sehr gut gefallen, die Dörfer und Städte, die Kleidung und selbst das Essen waren immer detailliert geschildert. Bemerkenswert fand ich vor allem die Zeit Catalinas auf See, mir schien es als wäre Frau Korte selber einmal anheuern gegangen, so genau konnten alle Handgriffe benannt werden.
Es war sehr aufregend, die Verzweiflung Catalinas erleben zu müssen, wenn sie sich nicht entscheiden konnte, ihre Identität preiszugeben oder weiterhin in Freiheit zu leben. Nachdem die letzte Seite gelesen war, war ich sehr traurig, nicht mehr über die tapfere Frau erfahren zu können!
5 von 5 Sternen von mir :)

 

Bei Bellas Wonderworld gibt es eine Videorezension - toll gemacht! Herzlichen Dank!

 

Und hier die Rezensionen zu "DIE NONNE MIT DEM SCHWERT" von sf.buchrezicenter:

Ihr Fazit: "Wenn man bedenkt, dass dieses Geschichte auf historischen Fakten beruht und Catalina als „Die Nonne Fähnrich“ im Spanien des 17. Jahrhunderts Berühmtheit erlangt hat, ist Lea Korte mit ihrem Roman über deren Leben eine fantastische Geschichte gelungen. Gekonnt versteht es die Autorin die bekannten Tatsachen mit einer frei erfundenen Liebesgeschichte zu verbinden, die dem Buch ein ganz besonderes Flair verleiht. Die Geschichte der Catalina, deren Tarnung mehr als einmal aufzufliegen droht, hat mich begeistert. Ich konnte kaum glauben, dass sie tatsächlich gelebt hat und für ihre großen Verdienste als Soldat sogar noch eine Leibrente zugesprochen bekam. Das ist wirklich unvorstellbar und daher umso lesenswerter."

Klusis Lesetagebuch schreibt.

Klusis Fazit: „Die Nonne mit dem Schwert“ ist ein literarisches Denkmal für eine starke und ungewöhnliche Frau, die es fertig gebracht hat, sich in einer Welt zu behaupten, die größtenteils von Männern und von der Kirche bestimmt war.

Das meint Histo-Couch.de:

„Fortsetzung wünschenswert;”

· Vollständige Rezension von histo-couch.de

Das meint Hysterika.de:

"... Lea Korte zeigt somit den anderen Größen dieses Genres, dass die Konkurrenz nicht schläft und sich der ein oder andere sogar sehr warm anziehen muss, um seinem eventuellen Status weiterhin gerecht zu werden. Absolut empfehlenswert!" Sonja Seibold, 20.10.2007

· Vollständige Rezension von Hysterika.de:

Weitere Links für "Rezensionen":

· Rezension von historische-romane.de

· Rezension von histo-couch.de

· Rezension von steffis-buecherkiste.de

· Rezension von buechertreff.de

· Rezension von Leo

Neue Rezension von Kielfeder  zu: "Die Nonne mit dem Schwert"- Mai 2010

Mein Fazit:  Ein hautnahes Erlebniss mit erbitterten Kämpfen und einer großen Leidenschaft die Religionen übermannt!

Der emotionsreiche Weg Zahras gepaart mit den spannenden historischen Kämpfen zwischen Christen und Muslimen ergeben einen perfekten historischen Schmöcker, der keineswegs trocken ist sondern durch seine Leichtigkeit und farbenprächtigkeit glänzt.