Leas Sommertagebuch 
28.7.2010
Teil III des Artikels folgt am Freitag - und dann verrate ich auch den (tollen) Grund für die Verzögerung.
;-)
27.7.2010 Isabel von Kastilien, die große Königin Spaniens – Teil 2: Ihre Kinder Isabel und Juan
Isabel bekam von Fernando sage und schreibe zehn Kinder, von denen allerdings nur fünf das Erwachsenenalter erreichten; die anderen wurden tot geboren oder starben kurz nach der Geburt. Dies kam im Mittelalter nicht selten vor, aber man muss dazu trotzdem auch sagen, dass Isabel nicht eben rücksichtsvoll mit sich umging: Schwanger oder nicht – wenn „Not an der Frau“ war, saß sie hoch zu Ross und führte ihr Heer höchstpersönlich in die Schlacht. Mehr als eines ihrer Kinder erblickte in einem Zeltlager das Licht der Welt.
Über ihre fünf überlebenden Kinder gibt es viel Bemerkenswertes zu erzählen:
Ihre älteste Tochter (1470-1498) bekam Isabel mit 19, nicht sehr früh für eine Frau im Mittelalter. Sie wurde auch auf den Namen Isabel getauft und durch ihre zweite Ehe mit Manuel I von Portugal zur Königin des iberischen Nachbarlandes, eine Rolle, die sie nicht lange spielen sollte, denn schon bei der Geburt ihres ersten Kindes, eines Sohnes, starb sie. Auch ihr Sohn lebte nicht lange: Er wurde nur zwei Jahre alt.
Juan war der erste und einzige überlebende Sohn Isabels, der ersehnte Thronfolger; Isabel war „schon“ 27, als er geboren wurde (1478). Sie brachte ihn im königlichen Alcazar in Sevilla zur Welt, in dem die Könige damals ihren Hof abgehalten hatten (der übrigens sehr oft den Ort wechselte). Seine Geburt war eine recht öffentliche Angelegenheit: Außer der sevillanischen Hebamme waren als Zeugen der Geburt auch von Fernando selbst ernannte Personen anwesend: Garci Téllez, Alonso Melegarjeo und zwei weitere hochstehende Herren, genau, wie es die kastilischen Gesetze vorsahen, damit niemand je einen Zweifel daran haben konnte, dass das Neugeborene wirklich ein leibliches Kind der Königin war.
Mit 19 heiratete Juan die nur wenig jüngere Margarete von Österreich, Tochter Maximilians von Habsburg. Doch nicht über sie beide fanden später die Habsburger den Weg in die kastilischen Thronfolge, sondern über Juans Schwester Johanna (Juana la loca, die Wahnsinnige) und den Bruder Margaretes, Philipp des Schönen (Felipe el hermoso). Juan selbst starb nämlich schon sechs Monate nach der Hochzeit, am 4. Oktober 1497, auf dem Weg zur Hochzeit seiner Schwester Isabel. Das Kind, das Margarete unter dem Herzen trug – ein Kind wahrhaftiger Liebe, wie man sich erzählt – wurde tot geboren. Nach dem Tod Juans ging die Thronfolge zunächst an seine Schwester Isabel weiter. Wer nach deren frühem Tod an die Reihe kam und welch unglaubliche Geschichten noch passierten, erzähle ich euch morgen. Über Juans Tod kursierten übrigens viele seltsame Gerüchte: die einen behaupteten (und tun es noch), er sei an Tuberkulose gestorben, andere, er hätte einen heftige, hochfiebrige Infektion gehabt und wieder andere er hätte sich an seiner Ehefrau „zu Tode geliebt“. Seine Mutter jedenfalls hat sich nie wirklich von seinem frühen Tod erholt.
Hier noch ein Bild des königlichen Alcazar in Sevilla, erbaut unter Pedro dem Grausamen - von maurischen Architekten.

26.7.2010 Die große Königin Spaniens – mal „ganz lax“ betrachtet – Teil 1: Ihre Ehen
Schön war sie ja nicht, finde ich, die große König Spaniens, aber kaum ein Herrscher hat Europa so verändert wie sie: Isabel I de Castilla, oder zu gut deutsch: Isabella I von Kastilien – und das, obwohl sie „eigentlich“ nie auf dem kastilischen Thron hätte sitzen sollen.
Geboren wurde Isabel am 22. April 1451, ein Stier also – und genau die Eigenschaften dieses Tieres brauchte sie auch, um sich gegen ihren Halbbruder und sein „Bankert“ durchzusetzen - und gegen all die verschrobenen Heiratspläne, die ihr holder Halbbruder für sie schmiedete.
Schon als Neunjährige wollte dieser sie zum ersten Mal verheiraten und zwar mit Carlos, dem Prinzen von Viana – einem Mann, der dreißig Jahre älter sie war. Begeistert war Isabel von dieser Ehe nicht gewesen. Wenn man sich hier sein Bild anschaut, kann man sie gleich noch einmal so gut verstehen. Dann jedoch starb Carlos an der Schwindsucht und Isabel war fürs Erste „gerettet“. Die nächsten Ehekandidaten waren Alfonso de Portugal und Pedro Giron. Isabel war inzwischen 16 Jahre alt, Pedro 43 – und Isabel flehte erneut den Himmel an, es nicht zu dieser Ehe kommen zu lassen. Ihre Kontakte nach „da oben“ funktionierten hervorragend: Noch bevor es zu dieser Ehe kam, starb er an einer Infektion. Als ihr Halbbruder Enrique ihr den nächsten Ehekandidaten vorführte – den Herzog von Berry, immerhin ein Bruder des französischen Königs Ludwig XI. – weigerte sich Isabel, inzwischen erwachsen, den Mann zu ehelichen und begab sich selbst auf Brautschau. Sie wählte Fernando von Aragón – der Mann, mit dem zusammen sie als die Katholischen Könige in die Geschichte eingehen sollte.
So, und morgen erzähle ich euch von ihren Kindern.

Hochzeitsbild von Ferdinand und Isabella, 1469 – von wikipedia (in der Hoffnung, dass ich das hier mal einstellen darf …???) Auf diesem Bild sieht sie auf jeden Fall hübscher aus als auf vielen anderen! 
25.7.2010 Torquemada
Tomás de Torquemada wurde 1420 in Valladolid geboren und starb mit 78 Jahren in Àvila, hatte also viel Zeit seine Mitmenschen zu quälen. Der Dominikanerpater ging in die Geschichte als der erste Großinquisitor Kastiliens und Aragóns und als Beichtvater der Katholischen Königin Isabella von Kastilien ein.
Der von Torquemada aufgebaute Verwaltungsapparat der Inquisition „jagte“ übrigens keine Hexen und noch weniger Juden oder Muslime (obwohl er beide bis aufs Blut hasste), sondern er zielte darauf ab, „falsche“ Christen aufzuspüren und zu überführen. Einzig Ketzer waren Torquemadas Ziel, und wer nicht zumindest getauft war, konnte kein Ketzer sein – von daher fielen also Andersgläubige von vornherein nicht in das Fadenkreuz seiner „familares“ („Spione“). Allerdings fand Torquemada gerade unter den frisch getauften, ehemaligen Juden oder Muslimen, den sogenannten „Conversos“ (Konvertiten) viele Ketzer, zumal die oft genug nicht allzu freiwillig oder sogar überhaupt nicht freiwillig zum christlichen Leben übergetreten waren und deswegen im Geheimen ihren alten Glauben weiter praktizierten. Im harmlosesten Fall traten sie zum christlichen Glauben über, weil sie sich dadurch zum Beispiel berufliche Vorteile erhofften, im härtesten, weil man ihnen und ihrer Familie mit Ausweisung oder dem Tod drohte.
Gerade in der Verfolgung von zum Christentum konvertierten Juden war Torquemada unerbittlich, ja, sogar geradezu fanatisch – dabei sagt man ihm nach, selbst jüdische Vorfahren gehabt zu haben, nämlich eine jüdische Großmutter, die zum Christentum übergetreten sei.

Und hier noch quasi druckfrisch ...
... die neuste Rezension zu "Die Nonne mit dem Schwert", mein anderer historischer Roman, der rund 200 Jahre nach "Die Maurin" spielt. Ihr findet die Rezi unter readandbeyourself. Das Fazit lautet: "... Die Geschichte basiert auf der Autobiographie der Catalina de Erauso, von der Autorin Lea Korte wurden jedoch einige Details hinzugefügt, die aber aus meiner Sicht wirklich sehr in die Geschichte passten.
Mit hat der Schreibstil sehr gut gefallen, die Dörfer und Städte, die Kleidung und selbst das Essen waren immer detailliert geschildert. Bemerkenswert fand ich vor allem die Zeit Catalinas auf See, mir schien es als wäre Frau Korte selber einmal anheuern gegangen, so genau konnten alle Handgriffe benannt werden.
Es war sehr aufregend, die Verzweiflung Catalinas erleben zu müssen, wenn sie sich nicht entscheiden konnte, ihre Identität preiszugeben oder weiterhin in Freiheit zu leben. Nachdem die letzte Seite gelesen war, war ich sehr traurig, nicht mehr über die tapfere Frau erfahren zu können!
5 von 5 Sternen von mir."
24.7.2010 Leben, wo andere Urlaub machen
Immer wieder werde ich gefragt, wie es eigentlich sei, in einem Urlaubsland zu leben. Ein paar Einblicke habt ihr jetzt ja schon durch die Tagebucheintragungen bekommen; ich weiß nicht, wie das auf Euch wirkt, aber ich habe nicht den Eindruck, in einem Urlaubsland zu leben, weil ich hier ja keinen Urlaub mache, sondern dies für uns einfach „Alltag“ ist.
Dieser Alltag ist ebenso von Familie und Arbeit geprägt wie eurer sicher auch, dazu habe ich (für einen Freiberufler) recht rigide Arbeitszeiten und für mich ist es wichtiger, mein Tagespensum zu schaffen, als eine bestimmte Anzahl von Sonnenminuten abzubekommen. Nebenbei bemerkt: Ich bin im Sommer so gut wie nie in der Sonne und wer die Eintragungen hier schon eine Weile verfolgt, der weiß, dass mein Lieblingsplatz am Strand im Schatten der Felsen oder unter dem Sonnenschirm des Strandcafés ist.
Der größte Reiz für mich, hier zu leben, ist, dass ich täglich das Meer sehen kann, dieses wunderwundervolle Meer, das nie gleich aussieht, das so lebendig ist – und stündlich seine Farbe wechselt. Aber davon abgesehen finde ich, leben wir sehr „normal“ und „untouristisch“: Im Sommer gehen wir sogar kaum mal in den Hafen, weil dort nach unserem Geschmack viel zu viele Menschen sind, und wenn wir Gäste haben und die uns von all den Kneipen und Veranstaltungen dort erzählen, kann ich nur staunen, was bei uns im Sommer alles los ist. Wenn mir nach einem „Urlaubstag“ ist, dann muss ich – so wie gestern – von hier wegfahren. Mindestens drei, vier Orte weiter oder noch weiter … und dann, und nur dann, kommt auch in mir so ein bisschen „Urlaubsgefühl“ auf.
Aber zugegeben: nur drei, vier Orte weiter fahren müssen, um sich um Urlaub zu fühlen, ist auch nicht schlecht. Nur machen wir das irgendwie auch nicht öfter als zwei, drei Mal im Jahr. Eigentlich schade, oder? Aber würde es denn noch dieses "Urlaubsgefühl" auslösen, wenn wir es öfter täten? 

21.07.2010 Unbekannte Flugobjekte ...
Gestern Abend haben wir mit Freunden auf unserer Dachterrasse gegrillt: Nirgendwo sonst ist es immer Sommer abends erfrischender als dort. Es war eine herrlich stille Sommernacht mit zirpenden Grillen, ein sanfter Wind strich über die Dächer hinweg, ab und an huschte eine Fledermaus durch die Nacht - und ansonsten waren am Himmel nichts als die Sterne und der Mond. Klar, was auch sonst, denkt ihr vielleicht - und dazu kann ich nur sagen: Terrafugia!
Nein, das ist kein Zauberspruch oder sonstige Beschwörung aus einem Harry-Potter-Buch, sondern ein Auto-Flugzeug. Ja, doch, wirklich: ein Auto, das seine Flügel ausklappen und dann fliegen kann. Eigentlich eine ganz reizvolle Idee: Verkehrsstockung in der Stadt? Kein Problem: Man fliegt einfach darüber hinweg! Stau auf der Autobahn? Einfach bei der nächsten Ausfahrt runterfahren, Gas geben - und abheben! Wird es deinem Kind beim Autofahren schlecht, weil es keine Kurven verträgt? Na, dann flieg doch einfach geradeaus!
Ja, all das hat was, aber wenn ich mir vorstelle, wir sitzen wieder oben auf der Dachterrasse und grillen und statt dem Zirpen der Grillen hören wir Motorgeheul und müssen die Köpfe einziehen, weil mal wieder eines dieser Autoflugzeuge zu niedrig über die Dächer hinwegfegt ... Okay, als wir gestern Abend oben auf der Terrasse darüber geredet haben, musste ich bei der Vorstellung auch loslachen und gleich an "Karlson auf dem Dach" und seinen Propeller auf dem Rücken denken, aber ich denke mal, wenn "da oben" auf einmal wirklich im Minutentakt Autoflugzeuge über unsere Dächer und Köpfe hinwegfegen würden, fände ich das nicht mehr allzu lustig.
Und wer jetzt glaubt, ich fabuliere, weil es gar keine "Terrafugias" gibt, der schaue mal hier rein! Tja, jetzt „biste platt“, wa?
Übrigens: es gibt eine neue Videorezension zur Maurin - von Auroras kleine Bücherwelt
20.07.2010 Öfter mal was Neues
Heute nur ein kurzer Eintrag - weil wir Besuch haben. Eben habe ich mich sehr gefreut - über eine Videorezension von Bellas Wonderworld. Herzlichen Dank!
Und morgen habe ich einiges zum Thema Fliegen zu erzählen ... wobei so mancher sicher ebenso staunen wird, wie gestaunt habe ...

19.07.2010 Schwarzer Reis?
Gestern Abend waren wir essen – und ja, ich liebe Paella, aber noch mehr “arroz negro” und die von gestern Abend war einfach unschlagbar!
Der „schwarze Reis“ ist einer Paella recht ähnlich. Seine Basis ist (ebenso wie bei der Paella) der „sofrito“, der aus angebratenem Knoblauch, Sepia, Calamares und Gambas besteht. Später kommen noch Gewürze hinzu (oder auch nur Salz), Wasser – ganz am Ende die schwarze Tinte des Calamares, die dem Gericht seinen Namen gibt. Die Herkunft des „arrroz negro“ ist übrigens Castellón.
Verwundert hat uns gestern Abend nur, wie gähnend leer derzeit trotz Touristen die Restaurants sind. Erschreckend leer – und zwar ausnahmslos alle. Ich kann den Spaniern, Katalanen und Basken nur wünschen, dass die Krise sie bald „los lässt“. ![]()
Und hier wieder ein Foto unserer Barcelona-Tour - die Rambla - passend zum Thema Essen: ein Süßwarenstand ...

Und hier noch ein Hinweis auf die neuste Rezension zu "Die Nonne mit dem Schwert": sf.buchrezicenter.
18.07.2010 Barcelona
Barcelona ist für mich (mit Paris, Sevilla und Cordoba) eine der schönsten Städte, die ich kenne. Jetzt war ich wieder dort - mit Freunden, und diese Freundin hat mir ein paar wirklich tolle Fotos von dort überlassen. Heute zeige ich euch das erste - ein Laden, unweit der ewig sprudelnden Rambla: dem Paradies der "Performance"-Künstler, der Vogelhändler, der Floristen ... - und der Taschenräuber.
Ich werde nie vergessen, wie ich vor ein paar Jahren eine Freundin, die bei uns mit ihrem Mann zu Besuch war und das Wochenende BCN verbringen wollte, gewarnt habe, auf ihre Tasche und ihr Portomonnaie aufzupassen, weil meine Mutter dort gerade vier Wochen zuvor ihres Portemonnaies "verlustig" gegangen war. Ja, klar, meinte sie, und winkte - leicht genervt - mit der Hand ab, frei nach dem Motto: "Glaubst du, ich fahre zum ersten Mal in eine Stadt?"
Als sie und ihr Mann nach zwei Tagen zurück kamen, fragte ich sie, wie es war. "Wunderbar", meinte sie, "außer dass mir jemand auf der Rambla mein Portemonnaie geklaut hat."
"Ha ha", sagte ich. "Auf den Arm nehmen kann ich mich selber!"
Da wühlte sie aus ihrer Jackentasche ein Schreiben: die Diebstahlsanzeige, die sie bei den "mossos" gemacht hatte, um einen Nachweis zu haben, dass ihre Kreditkarten, Ausweise, dreihundert Euro etc in BCN weggekommen sind.
"Nee, oder?", stöhnte ich.
"Doch", erwiderte sie und musste grinsen. "Das kommt davon, wenn man Warnungen von Freunden nicht ernst nimmt."
Und dann mussten wir beide - trotz allem - lachen.

16.07.2010 Verständigungsprobleme
Gestern habe ich am Strand statt café americano mal einen Tee bestellt. Schwarz sollte er sein. Der Kellner nickte, brachte mir das Kännchen und da das Ettikett mir unbekannt war, habe ich mal drauf gesehen. Nein, es war kein schwarzer Tee. Es war grüner: "Té verde".
Okay, irren ist menschlich, dachte ich, wies ihn auf den Irrtum hin und brachte ihm das Kännchen gleich zum Tresen - bei der Hitze den ganzen Tag laufen müssen ist sicher nicht so toll, dachte ich. So bekam ich dann auch das Gespräch mit, dass er mit der neuen Dame hinter dem Tresen führte. Nicht grünen, sondern schwarzen Tee solle sie für mich machen, sagte er ihr.
"Negro?", meinte die Frau verwirrt und schaute in die Schublade der Tees. Kamille war darin, "poleo menta" ... Nein, da sei nichts Schwarzes.
"Nartürlich ist da schwarzer Tee", konterte der allmählich ungeduldig werdende Kellner die junge Frau an.
Sie stammt übrigens aus Kolumbien und ist nur dem Sommer zum Arbeiten in Spanien.
"Nein, nada de negro!", beharrte sie und zog ein rotes Etikett samt Teebeutel aus der Schublade. "Oder soll es roter Tee sein?"
"Wieso roter?", fragte ich, allmählich mit verwirrt und ließ mir den Teebeutel zeigen. Und ich muss zugeben: Da stand einiges von earl grey und sonstwas - aber nicht, dass es schwarzer Tee war, und da die beiden inzwischen recht heftig diskutierten, meinte ich dann rasch, roter Tee sei perfekt - und den könnten sie mir jetzt gern immer geben, wenn ich schwarzen Tee bestelle. ;-)
15.07.2010 Sturm im Wasserglas
Wind ist nicht Wind - das lernt man spätestens, wenn man am Meer lebt. Und der gestern herrschende Wind war ein mehr als seltsamer (an dem Don Quijote übrigens seine wahre Freude gehabt hätte.) Schon zwei Tage vorher machte dieser Wind alle Leute nervös bis reizbar - was bei Nordwind übrigens recht häufig der Fall ist und vor allem die Kindergärtnerinnen zu spüren bekommen, weil Kinder darauf scheinbar besonders empfindlich reagieren und sie dann in ihren Räumen gleich Dutzende von Stürmen im Wasserglas bändigen müssen. Und als der Wind dann jetzt "da" war, konnte ich nur noch staunen. Ich lebe jetzt schon fast 20 Jahre am Mittelmeer, aber SO EINEN Wind habe ich noch nie erlebt. Dass so mancher Wind einem den Sand am Strand entgegenbläst, dass man das Gefühl hat, gegen fliegende Nagelspitzen anzulaufen, kenne ich ja noch, auch, dass man unter der Stranddusche kaum eine Chance auf Duschwasser hat, weil der Wind das Wasser gen Himmel schießen lässt - aber dass man beim Schwimmen im Meer quasi dauerberegnet wird, habe ich noch nie erlebt. Es war wirklich eigenartig: strahlend blauer Himmel, nur mäßige Wellen - und beständiger "Meerwasserregen" ...

Übrigens habe ich mir vorgenommen, ab jetzt täglich Fotos einzustellen (auch eines von unserem "verrückten" Hund.
) Heute aber zunächst - passend zum Strand - ein Muschelbild. Dies ist ein Teil der Ausbeute eines Atalantikspaziergangs bei Conil - wohin wir im Winter sehr gern fahren. Solche Riesenmuscheln gibt es am Mittelmeer natürlich nicht.
14.7.2010 Der Romantrailer zu "Die Maurin" ist ONLINE!
Heute einfach nur einmal eine Nachricht in eigener Sache, die mich riesig freut! Es ist ein tolles Gefühl, wenn man seinen ersten eigenen Roman in den Händen hält (bei mir ist das rund 15 Jahre her) - aber wenn man den ersten Romantrailer zu seinem Buch sieht, ist das ebenso fantastisch! Ja, der Romantrailer zu "Die Maurin" ist online! Auch Euch wünsche ich viel Spaß beim Betrachten! 
13.7.2010 Don Quijote am Strand ... und eine Nonne namens Catalina
Bei Facebook meinte jemand, es könne reizvoll sein, Historisches und sommerliches Strandleben zu mischen. Spontan dazu eingefallen war mir Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlen ... So jemanden könnte ich an sonnigen Tagen am Strand manchmal auch brauchen. Solange kein Wind ist, ist ja noch alles in Ordnung, aber wehe es ist Wind: Alle Stunde fliegt dann einer dieser Sonnenschirme mitsamt seines dolchartigen Stocks über die ungeschützten Leiber der Sonnenbadenden hinweg und – mal ganz ehrlich - wer nicht getroffen und erstochen wird, kann seinem Herrn und Schöpfer ein Dankgebet schicken.
Wenn nun an so einem Tag Don Quijote an den Strand käme … Die flatternden Stoffe der bunten Schirme, rot, blau, gelb, grün, gestreift, geringelt und geblümt … und der erste löst sich aus seiner naturgemäß alles andere als festen Sand“verankerung“ und purzelt in heftigen, donnernden Schlägen – die Spitze voran! – über den Strand, direkt auf die in ihr Buch vertiefte Lea Korte zu! Jetzt ist die Spitze nur noch wenige Meter vor der noch immer nichts ahnenden Lea Korte … aber dann kommt ihr Held herbeigeeilt: Don Quijote! Er stürzt sich dem roten Drachen entgegen, entgeht seinem spitzen, giftigen Stachel nur um Haaresbreite, aber dann kann er zurückschlagen: Ja, er trifft ihn, und noch einmal und noch einmal!!! Der Schirm schlägt unter der nächsten Windbö herum, greift Don Quijote erneut an, aber dann stürmt auch Catalina de Erauso – die Nonne mit dem Schwert – herbei und nimmt den Kampf gemeinsam mit Don Quijote auf. Nach weiteren, heftigen Kampfminuten gelingt es ihnen, den wild herumschlagenden Sonnenschirm einzukreisen und ihm den letzten Todesstoß gemeinsam zu versetzen. Mit einem wilden Aufschrei stoßen sie ihrem Angreifer ihre Schwerter mitten ins Herz und reißen ihm dabei seinen Unterleib auf. Das Gestänge des Schirms quillt wie Gedärm aus dem Inneren hervor, an den Seiten hängen schlaff die Fetzen des roten Stoffes herab, bei der nächsten Windbö noch ein letztes Aufzucken … aber er hat ihnen nicht mehr genug entgegenzusetzen und fällt klappernd und ächzend in sich zusammen.
Don Quijote reibt sich zufrieden die Hände, nickte Catalina anerkennend zu, Lea Korte bedankt sich mit zwei Exemplaren von „Die Maurin“ bei ihren Rettern – und geht mit ihnen zusammen einen café americano con hielo trinken. Die Besitzer des Schirmes schauen ihnen mit offenen Mündern nach …
Und zum Schluss noch ein heißer Tipp für die Wintermonate: Bei Nethas Schmökerkiste wird es im Januar eine Online-Leserunde mit Autorenbegleitung zu "Die Nonne mit dem Schwert" geben. Wer sich jetzt schon angemeldet, nimmt an der Verlosung teil!
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12.7.2010 "Somos campeones!" - singen die Spanier
Das Erstaunlichste für mich war nicht, dass die Spanier Weltmeister wurden – sondern dass letztlich auch die Katalanen gestern Abend vor dem Fernseher geklebt haben. Vergessen schien alle Polemik zwischen hier Spanien, da Katalonien. Gespenstig ruhig war es in den Gassen unseres katalanischen Dorfes, kein einziges Auto fuhr herum, und ich glaube, selbst auf der Autobahn hätte meinen seinen Hund gefahrlos spazieren führen können: ein wirklich jeder war zu Hause oder in einer Kneipe, um sich das alles entscheidende Spiel anzusehen.
Als dann endlich das so innig herbeigesehnte Tor fiel, krachten auch in Katalonien von allen Seiten Feuerwerkskörper los - wahrscheinlich weniger, als in anderen Teilen Spaniens (vom Baskenland einmal abgesehen), aber trotzdem: Sie krachten los, und ab Mitternacht kam es dann auch in den katalanischen Gassen zu einem freudetaumeligen Hupkonzert. Auch ich habe mich gefreut, dass Spanien Weltmeister wurde und mein Sohn brüllte gleich das ganze Haus zusammen. Als er wieder zu Luft kam, meinte er: „Siehste, Mama, ich habe es dir ja gleich gesagt: Das Orakel der Krake stimmt! Spanien MUSSTE Weltmeister werden!“
Nun denn, dann sage ich mal: Es lebe die Krake – und die Spanier.
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(Der Hund auf dem Foto ist übrigens nicht der unsere, aber er ist ähnlich fußballverrückt, gleich groß, allerdings setterrot, ohne deswegen einer zu sein.)
11.7.2010 In Erwartung des Endspiels!
Wer glaubt, ganz Spanien sei im Fieber wegen des Endpspiels zur Fußball WM - der irrt! Die Basken zum Beispiel interessiert das Spiel laut den neusten Statistiken gar nicht; und die Katalanen ... Immerhin setzt sich die spanische Nationalmannschaft zur Hälfte aus Spielern des "Barca" zusammen, aber selbst das reißt die Katalanen nicht wirklich mit. Ich zumindest kenne einige katalanische Fußballnarren, die das Spiel heute abend - wenn sie es sich überhaupt anschauen! - recht relaxt ansehen und keine Träne vergießen werden, wenn SPANIEN nicht gewinnt. Tja, so ist das mit den Spaniern und den Katalanen und den Basken ...
Aber vielleicht tun sie ja auch cooler als sind? ;-)
10.7.2010: Raucherleben
Um es vorwegzunehmen: ICh rauche nicht (mehr
) seit dem 22.April ... öh ... 2010. Aber immerhin, oder? Bald werden es schon zwei Monate!
Aber so supersüchtig ich auch WAR, so wie dieser junge Mann gestern habe ich am Strand noch nie unter der Dusche gestanden: rauchend nämlich. Er schien darin sogar Übung zu haben. Es war nämlich beileibe keine "Katzenwäsche/dusche", sondern eine gründliche, und zwischendurch hat er immer mal wieder ganz genüsslich an seiner Zigarette gezogen, die tatsächlich nicht nass wurde, und das, obwohl diese Strandduschen durch den leichten Wind ziemlich unberechenbar sind.
"Mein" Strand gehört übrigens zu denen, wo (noch) kein Rauchverbot ausgesprochen worden ist. Das ist kein Witz: Es gibt hier inzwischen tatsächliche schon etliche Strände, an denen nicht mehr geraucht werden darf. Nicht ganz unverständlich, wenn man sich überlegt, wie viele Kippen am Ende eines Strandtages im Sand zurückbleiben. Dabei wäre es so enfach, sie wenigstens zu sammeln und später wegzuwerfen ...
Früher war die Herstellung von Papier, das man ja auch zur Herstellung von Zigaretten braucht, überaus aufwendig. Hier ein Foto einer alten Papierpresse aus einem Museum in Cordoba:

Ich denke mal, dieses Papier hätte allerdings selbst der "Dusch-Raucher" nicht als Zigaettenpapier benutzt. 
Last but not least möchte ich euch noch die neusten Einträge auf meiner Webseite vorzustellen – mit meinem herzlichsten Dank an die Blogbetreiber!
Die Rezension von Leseratteswelt wird bald kommen. Bisher schreibst sie: Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde euch auf dem Laufenden halten. Aber ihr Interview mit mir ist schon online.
Leselust hat ihre Rezension schon geschrieben. Ihr Fazit lautet:
Einen direkteren Zugang zum 15. und frühen 16. Jahrhundert in Spanien als über „Die Maurin“ kann es kaum geben, da wird Geschichte wirklich lebendig. Besonders interessant finde ich die Einblicke in die Rolle der Frauen zur damaligen Zeit.
Trotz all des prallen Wissens, das Lea Korte in ihrem Buch vermittelt, ist „Die Maurin“ ein mitreißender Roman und kein trockenes Geschichtsbuch. Das Buch ist dick, die Seiten sind dünn, und doch war ich in wenigen Tagen durch und hätte gerne noch mehr über das Schicksal der jungen, leidenschaftlichen Maurin erfahren.
9.7.2010: Luftiges - oder: Einmal frei sein!
Okay, ich gebe es zu: Gestern bin ich am Strand über meinem Fachbuch eingenickt
- was gar nicht mal an dem Fachbuch lag, denn das ist superspannend - sondern daran, dass es die Nacht so heiß war, dass man kaum ein Auge hatte zubekommen können. Als ich wieder aufwachte ((Wie gut, dass ich keinen Chef habe!
)), habe ich mich aufgesetzt - und in der gleichen Sekunde streiften mich direkt an der Wange die Flügel eines kleinen, fröhlich zwitschernden Vogels. Zuerst dachte ich, ich träume noch … Dann schoss dem Vogel ein magerer, etwa zwölfjähriger Junge nach, der mich dabei beinahe umwarf, erklomm mit seinen Storchenbeinen in rasantem Tempo die Felsen zu meiner Rechten, hangelte sich auf die erste und einzige waagerechte Fläche, auf der man einigermaßen stehen kann, und stampfte, wütend und verzweifelt zugleich, mit dem Fuß auf, weil er von da aus nicht mehr weiter hoch kommen konnte.
"Bonito, ven!", hörte ich ihn rufen, und er schnippte und schnalzte und reckte sich, als wolle er die höchsten Wipfel der Pinie erreichen, die sich direkt vor dem Felsen in die Lüfte erhebt, um an den Vogel heranzukommen. Dann rannte ihm eine Frau nach; unzweifelhaft seine Mutter.
Ich blickte zurück in die Richtung, aus der der Junge gekommen war, sah einen kleinen Holzkäfig und verstand allmählich, was geschehen war: Der Junge war mit seinem Vogel an den Strand gekommen, hatte ihn wohl füttern wollen – und dabei war der kleine Kerl in die Freiheit entwischt.
Einerseits war ich für den Vogel froh, dass er dem engen Käfig entwischt war – andererseits tat mir auch der Junge leid, der von Minute flehender bettelte: „Bonito, bonito, ven, ven!“
Nach einer halben Stunde vergeblichen Mühens orderte die Mutter den Sohn zurück: Er weinte, und es war ihm offensichtlich egal, dass er ihm der halbe Strand dabei zusah; auch seine kleine Schwester schluchzte herzzerreißend. Nach einer Weile bin ich dann mitsamt meines Buches einen café americano con hielo trinken gegangen; die Kinder weinten weiter, wie ich von meinem Platz aus sah.
Eine gute Stunde später sah ich auf und bemerkte den Jungen, die er mitsamt dem Vogelkäfig und einem dicken Strahlen von den Felsen herunterkletterte und seiner Schwester und seiner Mutter aufgeregt zuwinkte. Er musste erneut hochgeklettert sein, und diesmal war der Vogel zu ihm zurückgekommen. Natürlich sammelte sich nun im Nu eine Traube von Strandbesuchern um ihn, die den kleinen Ausreißer sehen wollten. Für die Kinder habe ich mich schon gefreut; aber den Vogel, ehrlich gesagt, nicht so ganz verstanden. Aber vielleicht waren dem kleinen Kerl die Kinder ja lieber als seine Freiheit …

8.7.2010: Trick 17 - oder: Wie man aus seinen Leuten Bestleistungen herausholt ...
Dass ich am Strand wirklich arbeite und nicht nur doch heimlich faulenze, kann unter anderen auch der Kellner des kleinen Strandcafés bestätigen, in dem ich gern einen "café americano con hielo" trinke, wenn ich mal eine Denkpause brauche - oder so viel schreiben muss, dass ich am Tisch im Café besser aufgehoben bin als auf meinem herrlich großen Strandlaken.
Gestern habe ich so viel geschrieben, dass dieser Kellner mich schließlich gefragt hat, ob ich hier einen Roman schreiben will - woraufhin ich lachen musste. Aber noch sitze ich nicht an dem Roman, sondern an den Recherchen. So kamen wir auf mein letztes Buch, "Die Maurin", zu sprechen. Als er hörte, dass es darin um die Reconquista geht, war er - als gebürtiger Marokkaner - sofort begeistert. Wir haben dann auch über die Eroberung von Spanien durch die Mauren geredet (711), und er hat mir ein Detail erzählt, das mir entfallen war, aber bemerkenswert ist:
711 ist der muslimische Statthalter von Tanger (Marokko) Tarik ibn Ziyad mit seinen arabischen und berberischen Anhängern auf der iberischen Halbinsel eingefallen und hat sie innerhalb von 4 Jahren bis nach Frankreich (Poitiers) hoch erobert. In den meisten Geschichtsbüchern steht nur, dass er auf der iberischen Halbinsel "auf wenig Widerstand" traf, zumal die Ureinwohner froh waren, dass die sie beherrschenden Westgoten aus dem Land getrieben wurden. Aber Tarik hatte zur Motivierung seiner Männer auch einen sehr klugen Trick angewandt, an den mich nun der Kellner erinnerte: Als Tarik mit seinen Soldaten in Südspanien gelandet war, gab er seinen Leuten nämlich den Befehl, alle ihre Schiffe zu zerstören, so dass sie nicht zurück nach Marokko segeln konnten - und seine Truppe wusste damit: Entweder sie würden die iberische Halbinsel erobern - oder auf ihr untergehen.
Das nenne ich doch mal ein schlagkräftiges Argument, das Beste aus sich herauszuholen, was? ;-)
Übrigens: So ganz zufällig ist es nicht, dass "mein" Kellner diese Geschichte kennt. Er ist, wie gesagt, nicht nur Marokkaner, sondern heißt überdies selbst Tarik - und hat von daher natürlich ein besonderes Interesse an seinem großen Namensvetter.
P.S.: Das neueste Interview ist online: bei catbooks
6.7.2010: „Qué asco de viento!“ - oder: Warum Übersetzen so schwierig ist.
Das spanische Autorenleben hat ohne Zweifel seine Vorteile. Wenn man, wie ich, ein Arbeitszimmer hat, in dem es ab dem frühen Nachmittag unerträglich heiß wird, dann muss man nicht stumm vor sich hin leiden und schon gar nicht zerfließen, sondern man kann seine Manuskripte und Fachbücher in die Strandtasche packen und seinen Arbeitsplatz an den Strand verlegen.
Mein Lieblingsstrand hat einen hohen Felshügel auf der Südseite, so dass ich noch nicht einmal einen dieser mörderischen Sonnenschirme brauche, um mich ganz in Ruhe und von einer milden Meeresbrise erfrischt im Schatten in meine Unterlagen zu vertiefen. Gestern erwartete mich statt der Brise allerdings ein ziemlich strammer Wind. Beim Schwimmen fand ich ihn angenehm, aber als ich mich später über meine Unterlagen hermachte, hatte ich einige Mühe, meine Notizen daran zu hindern, übers Meer hinaus auf Nimmer-Wiedersehen zu verschwinden. Und dann kam auch noch eine richtig dicke Bö auf, die mir, genau wie den anderen Strandgästen, eine dicke Ladung Sand entgegen schleuderte.
„Ai, qué asco de viento!“, schimpfte da eine Spanierin neben mir.
Und in dem Moment musste ich mal wieder darüber denken, wie schwierig übersetzen doch ist – vor allem, wenn man glaubt, man könne eins zu eins übersetzen, sprich, dass jedes Wort ein genaues Äquivalent in der anderen Sprache hat, denn dem ist einfach nicht so.
Das Wort „asco“, zum Beispiel, wird in der Regel in einem ganz anderen Zusammenhang benutzt, nämlich dann, wenn man etwas richtig Ekliges und Widerwärtiges vor sich hat – meist gepaart mit dem angewiderten Verziehen des Gesichtes und dem schrill-hysterischen Schrei eines Mädchen: „Ai, qué asco!“
Aber in dem Zusammenhang kann man die Schimpfsalve über den Wind kaum sehen; Wind und Ekel passt einfach nicht zusammen. Der Ausruf wäre wohl weit eher zu übersetzen als: „Menno, dieser bescheuerte Wind!“ oder: „Hach, was für ein Mistwind!“ – aber das fände man nie so in einem Wörterbuch. Schon eine seltsame Sache mit dem Sprachen, nicht wahr? Sicher habt ihr schon ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Wollt ihr mal erzählen?
(Das Sommertagebuch soll über den Sommer hin regelmäßig ergänzt werden - auch mit Fotos
.) Kommentare von Euch sind WILLKOMMEN! Am besten direkt mailen: leakorte(AD)leakorte.com - und ich füge dann die interesssantesten Kommentare und Fragen hier ein!




